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Montag, 30. August 2021

REISEN | HALLO LOTTE

Der Weg ist unser ziel und unser Zuhause.

WENN WIR DIE DINGE NICHT ÄNDERN KÖNNEN, DANN SIND WIR GEFRAGT UNS SELBST ZU ÄNDERN.

Es gibt da eine Neuigkeit, die wir noch gar nicht hier auf dem Blog erzählt haben. Seit Mai diesen Jahres sind wir stolze Besitzer eines nagelneuen Campervans. Nach neun Monaten Wartezeit (fast wie bei unserem Baby :D), durfte Lotte endlich frisch aus dem Werk in Bayern zu uns nach Hause kommen. Der Traum von einem eigenen Van begleitete uns beide schon eine ganze Weile, selbst als wir noch gar nicht zusammen waren.


Donnerstag, 18. März 2021

FAMILIE | Die Sache mit dem Schreien

Wenn wir die Dinge nicht ändern können, dann sind wir gefragt uns selbst zu ändern.


"Schhhh. M. Alles wird gut. Wir sind immer bei dir. Schhh. Schhh". So ungefähr klangen die ersten fünf Monate unseres Lebens als frisch gebackene Eltern. Was sich die ersten Wochen noch in Unruhe äußerte, schlug irgendwann von heute auf morgen in stundenlanges und unstillbares Schreien um. Etwas weniger als ein Jahr habe ich nun gebraucht um mich diesem Beitrag zu widmen, der mir sehr am Herzen liegt. Etwas weniger als ein Jahr habe ich nun gebraucht, um mich davon zu erholen und die Angst, die mir allzeit im Nacken saß, loszuwerden. Etwas weniger als ein Jahr habe ich nun gebraucht um zu verstehen, dass Kinder die besonders viel Nähe brauchen, meist in den Armen von Eltern landen, die besonders viel zu geben haben und die besonders viel aushalten können.


Sonntag, 14. Februar 2021

FAMILIE | Wie es wirklich ist Mama zu werden

"Es wird hier nicht nur ein Kind geboren, sondern auch eine Mama."  


255 Tage Mama. 255 Tage ganz große Baby Liebe. Und nie wieder würde ich etwas daran ändern wollen. Doch diese Gefühl musste einige Umwege gehen. Ein Kind zu erwarten macht einen so sensibel, so verletzlich und schutzbedürftig wie Nichts jemals zuvor. Ich hatte das Gefühl als wäre meine harte Schale plötzlich geknackt und alle Gefühle und Emotionen könnten ohne Hindernis von Außen nach Innen und umgekehrt gelangen. Ohne große Mühen, einfach so. Rund um die Uhr. Das ist ganz schön anstrengend, insbesondere wenn man als hochsensibler Mensch ohnehin feine Antennen besitzt und es einem schwer fällt sich abzugrenzen. Ein kleines Lebewesen in sich zu tragen macht einen ehrfürchtig, dankbar und sehr sehr demütig vor dem Leben und vor der Natur. Es erhebt einen auf eine andere Ebene des Daseins, die einem nicht richtig gelingt zu begreifen. Immer wieder erinnere ich mich an die Worte meiner besten Freundin "Es wird im Kreißsaal nicht nur ein Kind geboren, sondern auch eine Mama". 255 Tage später weiß ich was sie damit meinte.